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06.03.2007 Deutsche Solaranlagen sparen 450 Mio. Liter Öl pro Jahr

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Auf Deutschlands Dächern sind jetzt über neun Millionen Quadratmeter Solarwärmeanlagen installiert.

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Diese ersetzen jedes Jahr etwa 450 Millionen Liter Öl und ersparen der Umwelt eine Million Tonnen CO2 jährlich. Auch für die deutsche Heizungsbaubranche ist Klimaschutz ein Topthema. Dies wird auf der weltgrößten Branchenmesse vom 6. bis 10. März in Frankfurt bekannt.
 
Sechs Jahre lang hat der Zentralverband Sanitär, Heizung, Klima (ISH)  rote Zahlen bekannt geben müssen. Die Umsätze in Deutschland sind vom Jahr 2000 (30 Milliarden Euro) bis zum Jahr 2005 (23 Milliarden Euro) permanent nach unten gegangen. Die Zahl der Mitarbeiter sank in dieser Zeit von 384.000 auf 277.000.
 
Doch jetzt herrscht bei den 49.000 Handwerksbetrieben des Heizungs- und Sanitärbaus wieder Hochstimmung. 2006 war ein Boomjahr - dank der erneuerbaren Energien. In Deutschland half der Branche dabei mit, dass bereits 20 Prozent aller Heizungen mit Solarwärme kombiniert werden. 2006 stieg der Umsatz um drei Prozent. Drei bis fünf Prozent werden für 2007 erwartet.
 
In Europa werden 40 Prozent der Gesamtenergie in privaten Häusern verbraucht - davon 85 Prozent für die Heizung und 15 Prozent für Strom. Viele alte Heizungen müssen erneuert werden.
 
Dabei haben zur Zeit alternative Heizungstechniken die höchsten Wachstumszahlen. Die Zahl der Heizungskessel nahm 2006 um 70 Prozent zu. Pelletheizungen sogar um über 100 Prozent. Die Zahl der Heizungen, die mit Wärmepumpen kombiniert werden, wuchs gar um 120 Prozent. Die Zahl der Sonnenkollektoren wuchs um 60 Prozent im Jahr 2006.
 
Die deutsche Technologie-Führerschaft zahlt sich in steigenden Exportzahlen aus: deutsche Hersteller wie Vissmann, Bosch-Buderus, Vaillant und Paradigma haben bei Brennwerttechnik und Solarthermie einen Anteil von 50 Prozent auf dem englischen und 85 Prozent auf dem französischen Markt.
 
Die deutschen Hersteller wollen bis 2020 den Energiebedarf um 20 Prozent senken und den verbleibenden Energiebedarf zu 20 Prozent aus erneuerbaren Energien abdecken. Das bedeutet eine Reduzierung fossiler Energien um 40 Prozent in den nächsten 13 Jahren bei den privaten Haushalten für Wärme und Warmwasserbereitung.

Quelle: Franz Alt 2007